Über uns

Petra Schade

Malerin / Grafikerin / Fotografin

Als Malerin, Grafikerin und Fotografin hat Petra Schade sich seit Jahren in eigene und fremde Lebens­räume eingefühlt. Sie beobachtet mit Sensibilität und Scharfsinn ihre Umwelt. Bei allem wertet sie nicht, sondern betrachtet mit wachem Interesse und mit der gebührenden Achtung. Sie hat ihre Erfahrungen auf vielfältige und liebevolle Weise in Grafiken, Aquarellen, Monotypien oder Fotografien Bild werden lassen. Ihre teils zu ganzen Zyklen verbundenen Arbeiten lesen sich durchaus auch als Psychogramme der betrachteten Architekturen, Landschaften und der in ihnen sich bewegenden Menschen. Immer noch und immer wieder ist sie dabei auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Liebe zum Leben und zu den Menschen nicht nur um sie herum auf neue Weise darstellen zu können. Künstlerisches Arbeiten heißt für Petra Schade, aus der Unendlichkeit der Möglichkeiten zu schöpfen, eine Spur zu suchen, einer Spur zu folgen, eine Spur zu hinterlassen.

Thomas Gerlach 2016

Burkhard Schade

Fotograf

Burkhard Schade wird als Fotograf magisch angezogen von verlassenen Räumen: Die Menschen sind gegangen, die sie einstmals ge­schaffen, bewohnt und mit Leben erfüllt haben, aber diese architektonischen Strukturen, die er zeigt, sind als oftmals rätselhafte Spuren ihres Seins geblie­ben … die Farben an den Wänden überlagern sich und blättern ab, von den Seiten fällt kühles Tages­licht herein, Schatten markieren abwechselnd mit diesem Licht die zentrale Perspektive, einen Durchblick bis zum fernen Hintergrund; der leuchtet warm, als würde er Erleuchtung, Erkenntnis und Erlösung versprechen.
Es ist die Z e i t , die hier schon längst erschienen ist, als Ahnung einer unausweichlichen Vergänglichkeit. Nichts bleibt wie es ist; aber wie bei den Vanitas-Stillleben des Barocks erleben und empfinden wir auf den Fotos von Burkhard Schade die Schönheit des Verfalls.

Prof. Harald Marx 2013

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